Werkstatt in Frankreich

Warum ist die "45 min Holzwerkstatt in der Schule" attraktiv?

 

Hier lernt der Schüler bzw. die Schülerin die bekannten Handwerkzeuge für die Holzbearbeitung kennen, anwenden und nutzen. Durch den wiederholten Gebrauch dieser Handwerkzeuge entsteht ein wachsendes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Holzbearbeitung.

In der Schule ist sichergestellt, das die Schüler:innen anschließend über die Kompetenzen verfügen. Da hier mit Handwerkzeugen gearbeitet wird, die auch für zu Hause angeschafft werden können, lässt sich das erworbene Wissen und Können auch im Alltag weiter verstetigen und anwenden.

Die Schule kann also einen Erwerb an Kompetenzen sicherstellen, der sich im außerschulischen Bereich kaum finden lässt - einfach, weil es in der Schule um Bildung geht.

Diese Kompentenzen sind ebenfalls auf MINT anzurechnen. Sie werden vor allem dem Bereich Technik zu geordnet, haben aber auch Bezüge zu Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern. Übrigens: MINT Kenntnisse beeinflussen die Förderprognose für den Übergang in die weiterführende Schule positiv.

Die Schüler und Schülerinnen lernen in den Schulen viel über die Bedeutung und Wichtigkeit von Nachhaltigkeit im Rahmen der BNE-Projekte (BNE = Bildung für nachhaltige Entwicklung).
Mit den Kenntnissen der Holzwerkstatt sind die Schüler und Schülerinnen nun auch praktisch in der Lage, selber nachhaltige Objekte oder Gegenstände zu planen und zu realisieren. Im Bereich des Whole School Approach (WSA) können sich die Schüler und Schülerinnen nun praktisch beteiligen und eine nachhaltigere Schule fördern.

Hierbei sei noch einmal darauf hingewiesen, dass sich die 45 min pro Woche zu 30 Zeitstunden pro Schuljahr addieren. Nach 5 Jahren haben die Schüler und Schülerinnen bereits 150 Stunden, nach 9 Jahren bereits 270 Stunden Erfahrung. Sie sind damit keine Anfänger, keine Fortgeschritten, sondern routinierte Anwender und Anwenderinnen.

 

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